Veröffentlichung der Biogasumlage

 
 

Gemäß der Novelle des § 20 b GasNEV wurde mit Wirkung zum 01. Januar 2014 erstmalig eine bundesweit einheitliche Biogasumlage eingeführt.

Alle weiteren Regelungen zur sogenannten Kostenwälzung Biogas sind im § 7 der Kooperationsvereinbarung in Verbindung mit dem Leitfaden Kostenwälzung Biogas festgehalten. Demnach werden Kosten, die bei den Netzbetreibern mit dem Netzzugang Biogas entstehen, dem Fernleitungsnetzbetreiber gemeldet und umgelegt. Die Wälzung erfolgt beginnend bei den Fernleitungsnetzbetreibern, die die Kosten gemäß den genannten Regelungen über die Biogasumlage auf die relevanten Ausspeisepunkte ihrer Fernleitungsnetze wälzen.

Die Biogasumlage wird zusätzlich zu den Netzentgelten an den Ausspeisepunkten zu direkt angeschlossenen Letztverbrauchern sowie nachgelagerten Netzbetreibern der Fernleitungsnetzbetreiber erhoben. Ausspeisepunkte zu Speichern, Grenzübergangs- und Marktgebietsübergangspunkten werden nicht berücksichtigt.

Im Kalenderjahr 2016 beträgt der bundesweit einheitliche Biogaskosten-Wälzungsbetrag 0,59458 EUR/kWh/h/a.

Im Kalenderjahr 2017 beträgt der Biogas-Kostenwälzungsbetrag bundeseinheitlich 0,00173368 €/kWh/h/d. Dies entspricht einem Jahreswert von rund 0,63279 €/kWh/h/a.

Die Entwicklung der Biogasumlage können Sie im bereitgestellten Download-Dokument einsehen. 

Ansprechpartner

Bitte kontaktieren Sie für Rückfragen die jeweiligen Fernleitungsnetzbetreiber.