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05. Juni 2019

FNB und MGV informieren über Stand der Marktgebietszusammenlegung

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Auch beim zweiten Marktdialog stand das zukünftige Kapazitätsmodell im neuen gemeinsamen deutschen Marktgebiet im Mittelpunkt der intensiven Diskussion. „Unser Ziel ist es, das vorhandene Kapazitätsangebot zu erhalten. Dies ist allerdings nur mit Netzausbau oder marktbasierten Instrumenten darstellbar“, betonte Ralph Bahke als Vorsitzender der Vereinigung der Fernleitungsnetzbetreiber (FNB Gas) bei seiner Begrüßung. Rund 130 Vertreter aller Marktrollen waren der Einladung der deutschen Fernleitungsnetzbetreiber (FNB) und Marktgebietsverantwortlichen (MGV) zum zweiten Marktdialog nach Berlin gefolgt. Die anwesenden Händler, Produzenten und Speicherbetreiber äußerten sich dahingehend positiv, dass bei der Diskussion um das zukünftige Kapazitätsmodell möglichst viele Instrumente und Modelle von den FNB dem Markt vorgeschlagen worden waren. Das gemeinsame Ziel sei es, so betonten übereinstimmend alle Marktteilnehmer, die Liquidität zu erhöhen und günstige und flexible Gasquellen dem deutschen Markt zur Verfügung zu stellen.

Neben der Diskussion um das künftige Kapazitätsmodell und Engpassinstrumente erläuterten die MGV erste Details zur Planung der konkreten Umsetzung auf der Ebene der Marktgebietsverantwortlichen. Die Teilnehmer erhielten eine erste Übersicht zum weiteren Prozess. Im Anschluss an die Veranstaltung im Februar konnten Marktteilnehmer ihre Überlegungen und Anregungen in Form von Stellungnahmen einreichen, die zeitnah veröffentlicht wurden. Auf der Veranstaltung in Berlin erfolgte jetzt eine umfassende Diskussion der einzelnen Punkte.

Auf der ersten Marktdialogveranstaltung anlässlich der E-World 2019 hatten die Fernleitungsbetreiber ihre umfangreichen Überlegungen vorgestellt, die heute fortgesetzt wurden. Angekündigt wurde bereits der Termin für die nächste Dialogveranstaltung, die für den 5. November 2019 in Düsseldorf geplant ist.

Die Präsentationen zum zweiten Marktdialog finden Sie hier.